News

Supportende für bestimmte Geräte

Mit dem Release von Gluon 2018.1 in voraussichtlich zwei Wochen werden wir die Unterstützung für Erstinstallationen bestimmter Geräte einstellen.

Hintergrund ist die mangelnde Zukunftsfähigkeit dieser Geräte, welche sich in der Vergangenheit durch erhöhte Systemlast, häufig wiederkehrende Neustarts und generell schlechte Performance gezeigt hat.

Bereits installierte Geräte werden voraussichtlich noch mindestens 1 Jahr mit Aktualisierungen versorgt. Wann die Einstellung dieser genau erfolgt können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Betroffene Modelle

Konkret betroffen sind die folgenden Modelle / Modellreihen:

Alfa

  • AP121
  • AP121U
  • Hornet-UB
  • Tube2H
  • N2
  • N5
  • DIR-615

Linksys

  • WRT160NL
  • TL-MR13U
  • TL-MR3020
  • TL-MR3040
  • TL-MR3220
  • TL-MR3420
  • TL-WA701N/ND
  • TL-WA7210N/ND
  • TL-WA730RE
  • TL-WA750RE
  • TL-WA7510N
  • TL-WA801N/ND
  • TL-WA830RE
  • TL-WA850RE
  • TL-WA860RE
  • TL-WA901N/ND
  • TL-WR1043N/ND (V1)
  • TL-WR703N
  • TL-WR710N
  • TL-WR740N/ND
  • TL-WR741N/ND
  • TL-WR743N/ND
  • TL-WR802N
  • TL-WR810N
  • TL-WR841N/ND
  • TL-WR842N/ND (v1, v2)
  • TL-WR843N/ND
  • TL-WR940N/ND
  • TL-WR941N/ND

Ubiquiti Networks

  • AirGateway
  • AirRouter
  • Bullet
  • Litestation SR71
  • NanoStation Loco M2
  • NanoStation Loco M5
  • NanoStation M2
  • NanoStation M5
  • PicoStation

VoCore

  • VoCore

Was bedeutet das für mich?

Wenn du bereits einen Freifunk-Knoten betreibst, wird sich (erstmal) nichts für dich ändern. Dein Knoten wird weiterhin funktionieren und auch Updates erhalten.

Es wird dann lediglich nicht mehr möglich sein, für obige Geräte auf unserer Webseite Firmware herunterzuladen.

Ich besitze ein solches Gerät und möchte dieses für Freifunk verwenden

Bis zur Aufnahme von Gluon 2018.1 in unseren Beta Branch (vorraussichtlich bei uns als Firmware 0.6.0) ist es weiterhin möglich, ein oben genanntes Gerät neu zu installieren.

Allerdings möchten wir dir trotzdem nahelegen, neue Geräte aus unserer Liste unterstützter Hardware auszuwählen. Auch wird es mit Gluon 2018.1 viele neue unterstuetzte Geräte geben, so das wir die Liste empfohlener und unterstützter Hardware deutlich erweitern können.

Wo liegt das Problem der oben genannten Geräte?

Wir beobachten seit Beginn des Jahres vermehrt Probleme mit diesen Geräten, welche auf die Hardware-Ausstattung zurückzuführen. Alle oben genannten Geräte verfügen über lediglich 32 Megabyte Arbeitsspeicher, welcher langsam aber sicher für die aktuelle Software anfängt nicht mehr auszureichen.

Darüber hinaus haben wir beobachtet, dass Geräte mit 8MB Flash-Speicher und ebenfalls lediglich 32 Megabyte Arbeitsspeicher besonders betroffen sind, bei uns sind das vor allem Geräte von Ubiquiti sowie der TL-WR1043ND v1 von TP-Link.

In der Firmware wurden zwischenzeitlich Massnahmen getroffen, dieses Problem einzudämmen, es ist jedoch schwer einzuschätzen, wie lange dies in der Zukunft noch möglich sein wird.

Bei weiteren Fragen, melde dich am besten bei uns im Forum oder komm zu unserem Treffen vorbei!

Hinweis zu bevorstehendem Firmware-Update für Betreiber von virtuellen Maschinen

TL;DR: Zur Zeit bereiten wir das Update auf Firmware-Version 0.5.0 vor, welches auf der aktuellen Gluon-Version 2017.1.x basiert. Die Images für x86-basierte Systeme, wie z.B. Virtuellen Maschinen oder Offloader, benötigen nun mehr Speicher als bisher. Dies führt bei Systemen, welche die neuen Speicherplatzanforderungen nicht erfüllen können, zu Bootloops nach dem Update. Davon betroffen dürften vor allem virtuelle Maschinen sein, da die virtuellen Disks standardmäßig in der Größe des installierten Images angelegt wurden, und damit in den meisten Fällen zu klein sein dürften.

Daher: Bitte vergrößert die virtuellen Disks auf mindestens 273MB.

Lange Version

Zur Zeit bereiten wir das Update auf die Firmware-Version 0.5.0 für alle Freifunk-Karlsruhe-Knoten vor. Die Firmware basiert auf Gluon 2017.1.4, im Gegensatz zur bisher eingesetzten Version 2016.2.7 (in Firmware 0.4.2).

Die signifikanteste Änderung betrifft den Wechsel von OpenWRT auf LEDE (seit kurzem wieder bekannt als OpenWRT). Dieser Wechsel führt dazu, dass die x86 images mehr Speicher benötigen, als dies bisher der Fall war: Lag die Größe der Images bisher bei ungefähr 55MB, benötigen die auf Gluon 2017.1 oder neuer basierenden x86-Images nun mindestens 273MB.

Da physikalische Systeme in der Regel sowieso mehr Speicher zur Verfügung haben, rechnen wir hier nicht mit größeren Problemen. Probleme könnte es jedoch bei Virtuellen Maschinen geben, da die Größe der virtuellen Disks oft auf die exakte Größe des initial installierten Images festgelegt wird - in diesem Fall also auf ca. 55MB. Bei einem Update wird das installierte Image also mit einem Teil des neuen Images ersetzt, was zu einer ungültigen Partitionstabelle führt. Dies wiederum kann zu einem Bootloop der betroffenen Systeme führen. Dies kann nicht durch den Auto-Update-Mechanismus abgefangen werden.

Aus diesem Grund bitten wir alle Betreiber von Virtuellen Maschinen, die Größe der virtuellen Disk entsprechend zu erhöhen, z.B. auf 300MB. Weitere Informationen dazu können dem Changelog von Gluon entnommen werden. Dort findet sich auch ein Beispiel, wie die Anpassung der Größe auf qemu-basierten Systemen durchgeführt werden kann.

Bei Fragen oder Problemen zögert bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen!

Freifunk Karlsruhe auf der Eröffnung der OpenCodes

Am 19.10.2017 wird um 19:00Uhr die Ausstellung ‘Open Codes’ im ZKM eröffnet. An der unter Anderem der Entropia beteiligt ist.

Wir, als Projekt des Entropia, werden selbstverständlich auch vor Ort sein und den Besuchern der Eröffnung Freifunk sowohl vom ideellen als auch vom technischen Aspekt erklären.

Gerne könnt ihr auch vorbeischauen, der Eintritt ist frei.

Weiterführende Links: * Eröffnung der Ausstellung * Open Codes

Jugendschutz und Freifunk?

Auch für uns Freifunker ist der Jugendschutz immer wieder ein Thema, gerade wenn an uns herangetreten wird und Sperren in unserem Netz gefordert werden. Deswegen möchten wir auch im Blog noch einmal unsere Stellungnahme zum Thema Jugendschutz veröffentlichen.

Freifunk steht für freien Zugang zum Internet:

  • Öffentlich und anonym zugänglich,
  • Nicht kommerziell,
  • Unzensiert,
  • Im Besitz einer Gemeinschaft und dezentral organisiert.

Das Einrichten von Sperr- und damit Zensurmöglichkeiten auf Netzebene ist mit diesen Grundsätzen nicht vereinbar.

“Netzebene” bedeutet hier eine Sperrmaßnahme, die innerhalb der von Freifunk betriebenen Infrastuktur durch Freifunker umgesetzt wird. Dem entgegen stehen “Lösungen” auf den Endgeräten der Kinder und Jugendlichen, welche durch die Erziehungsberechtigten installiert werden können. Solche Filter auf Endgeräten sind individuell anpassbar und wirken unabhängig vom konkreten Zugang (öffentliche WLANs, heimischer Rechner, Mobilfunk, etc).

Netzweite Sperrmaßnahmen dagegen sind aus verschiedenen Gründen problematisch, allen voran die Tatsache, dass sie alle Nutzer von Freifunk betreffen würden – die deutliche Mehrheit der Nutzer ist volljährig und sollte damit nicht Ziel von Jugendschutzmaßnahmen sein. Darüber hinaus sind Lösungen auf Netzebene aufgrund technischer Limitierungen leicht zu umgehen und somit kein probates Mittel (Stichworte: Alternative DNS Server, HTTPS, Proxy-Dienste, Tor). Das nötige Wissen hierzu ist auch für Laien leicht zu erlangen.

Sperrmechanismen bringen darüber hinaus ein erhebliches Missbrauchsrisiko mit sich: Nach welchen Kriterien wird gesperrt? Wer pflegt diesen Index? Wer kontrolliert, ob die Pflege den Kriterien entspricht? Wir verweisen an dieser Stelle auf die bereits in den Jahren 2009 - 2011 bundesweit geführte Debatte über Netzsperren (damals anlässlich eines Entwurfs der Bundesregierung zur Änderung des Telemediengesetzes zur Ermöglichung von sog. “Access Blocking”.) Die Devise sollte hier immer noch lauten “Löschen illegaler Inhalte vom Server”, statt “Zensur beim Zugangsanbieter”.

Da die meisten Anfragen an uns, primär auf Netzsperren zum Zwecke des Jugendschutzes abzielen, möchten wir auf die Gefahr hinweisen, dass Heranwachsende ein zensiertes Netz als Normalzustand kennen lernen würden. Eine solche Desensibilisierung für das Thema Netzsperren und Zensur ist schädlich für unsere Gesellschaft. Eine Aufweichung der Kriterien ist absehbar und eine Gefahr für die freie Meinungsäußerung.

Hinsichtlich des zuletzt verstärkt diskutierten politischen & religiösen Extremismus im Netz empfehlen wir, keine Symptome zu bekämpfen, sondern durch Erziehung, politische Bildung und Aufbau von Medienkompetenz das selbständige kritische Denken der Heranwachsenden zu fördern.

Grundlage hierfür ist der freie Zugang zu Information und Kommunikation. Diesen können wir nach unseren Grundsätzen niemandem verwehren.

Während wir den Einsatz von Jugendschutzsoftware auf Engeräten zwar nicht befürworten können, so obliegt die Entscheidung hierzu den Erziehungsberechtigten.

Nicht zuletzt aufgrund von personellen Überschneidungen möchten wir schließlich auf das Projekt “Chaos macht Schule” hinweisen, an dem sich der Entropia e.V. (CCC Karlsruhe) beteiligt: https://entropia.de/Chaos_macht_Schule. Im Rahmen des Projektes führen kompetente Referenten publikumsgerechte Veranstaltungen zu Datenschutz, Medienkompetenz, Mediensucht und weiteren Themen für Schüler, Lehrer und auch Eltern durch.

Weiterführende Links:

Ein holpriger Start ins neue Jahr

Nach verschiedenen technischen Schwierigkeiten innerhalb der letzten Wochen, die uns leider auch sehr unglücklich gemacht haben, läuft Freifunk Karlsruhe nun wieder stabil. Wir möchten euch daher einen Einblick in einige der Probleme geben, die uns seit Weihnachten beschäftigt haben.

Ausfall zweier Supernodes bei FFRL

Zwei unserer Supernodes werden uns freundlicherweise vom Freifunk Rheinland zur Verfügung gestellt. Aufgrund abgelaufener Zertifikate haben wir leider den Zugang zur Managementschnittstelle verloren. Dadurch ist es uns derzeit nicht möglich, die beiden vServer nach Ausfällen (an Weihnachten und Mitte Januar) wieder zu starten.

Ausfall zweier weiterer Supernodes

Wir haben zwei unserer Supernodes auf, bei einem kommerziellen Hoster, gemieteten vServern betrieben. Da beide Supernodes “überdurchschnittlich CPU- und I/O-Ressourcen in Anspruch [genommen]” haben (weiter so!), hat der Hoster zwischen Weihnachten und Neujahr beide vServer gesperrt. Leider traf uns dies mit nur zwei Stunden Vorwarnzeit während des 33. Chaos Communication Congress. Wir haben sofort einen der beiden Server auf einen leistungsstärkeren dedizierten Server umgezogen und planen in Kürze mehrere weitere Supernodes auf dedizierter Hardware in Betrieb zu nehmen (Details folgen).

Umzug unserer Nameserver

Für unsere Domains betreiben wir mehrfach redundante Nameserver. Regulär wird diese Aufgabe von unseren Supernodes übernommen. Da aufgrund der ungünstigerweise zeitgleichen Ausfälle die Anzahl noch aktiver Supernodes nicht mehr ausreichend war, um die Erreichbarkeit der Website und der Supernodes zu gewährleisten, haben wir unsere Domains als vorübergehende Lösung auf freundlicherweise vom Entropia e.V. bereitgestellte Nameserver umgezogen.

VM-Host-Crashes aufgrund von Kernel-Bugs

Die Migration eines Supernodes auf eines unserer dedizierten VM-Hostsysteme hat leider reproduzierbar zu Kernel-Crashes des Hostsystems innerhalb von Minuten nach Start der VM auch unter geringer Last geführt. Wir konnten das Problem letzten Endes durch Upgrade auf einen neueren Kernel (4.8) als den von Debian stable paketierten (3.16) lösen.

Bug im Segmentation Offloading

Der Transport der Pakete zwischen unseren Supernodes und unserem Upstream-Provider, dem Freifunk Rheinland e.V., erfolgt über das Tunnelprotokoll GRE. Nach der Migration unserer Supernodes konnten über GRE transportierte TCP-Verbindungen nur noch etwa 500 kBit/s erreicht werden. Grund dafür war Reordering (umgekehrte Wagenreihung) und Duplikation von Paketen (das Gegenteil von Zugausfall, aber nicht besser). Dies konnte schließlich auf das Segmentation Offloading Feature von Linux zurückgeführt werden. Nachdem GSO/TSO/GRO auf dem Hostsystem für das physische Netzwerkinterface deaktiviert wurden, konnten wieder Geschwindigkeiten im Bereich bis zu 1 GBit/s erreicht werden.

Load-Balancing Problem fastd

Zur Kommunikation zwischen Nodes und Supernodes wird die Tunnelsoftware “fastd” verwendet. fastd ist hauptsächlich CPU-bound. Leider ist fastd single threaded und kann daher anfallende Last nicht selbsttätig auf mehrere CPU-Cores verteilen. Als mittelfristige Lösung verwenden wir daher Destination NAT, um eingehende Verbindungen anhand ihrer Source-IP auf mehrere fastd-Prozesse zu verteilen.

Firmware Update für neue Supernodes

Weitere Supernodes befinden sich bereits im Testbetrieb. Dank der Arbeit mit Ansible im letzten Jahr, konnten wir die Inbetriebnahme wesentlich beschleunigen. Sie werden in Kürze mit einem Firmware-Update für alle Nodes nutzbar gemacht.

Finanzierung

Leider erhöht die Migration der Supernodes von preiswerten vServern auf dedizierte Server unsere monatlichen Betriebskosten, die wir aus eigener Tasche bezahlen, erheblich. Unter anderem um eine langfristig stabile Finanzierung des Projekts zu ermöglichen, sind wir derzeit dabei, einen Verein zu gründen. Details dazu folgen demnächst. Bis dahin würden wir uns über finanzielle Unterstützung in Form von Spenden an den Entropia e.V. mit dem Verwendungszweck “Server Betriebskosten” freuen.

Viele Grüße Eure FFKA-Admins

Zweite FFBW::con in Stuttgart

Knapp ein halbes Jahr ist vergangen seit der ersten FFBW::con auf der GPN16 in Karlsruhe.

Zeit wurde es für eine zweite FFBW::Con dieses mal in Stuttgart. Mit dem SHACK (Stuttgart Hacker-Space) und Freifunk Stuttgart wurden ein tolle Gastgeber gefunden.

Von 11, bis weit nach 21 Uhr gab es jede Menge Sessions, rund um alle Freifunk Themenfelder.

Doch das unserer Meinung nach wichtigste zuerst. Unter https://ffbw.de werdet ihr in Zukunft jede Menge Infos zu Freifunk in Baden-Württemberg finden. z.B. Wann ist ist nächste FFBW:Con? Wo ist meine nächste Community? Wie erreiche ich am besten Freifunk Ortenau?

Doch natürlich ist das nicht das Einzige gewesen.

Auch wurde der Termin für die nächste, dritte, FFBW::con festgelegt, sie findet am Samstag der GPN17 (27.5.) statt. Zusätzlich wird es ein FFBW::Camp in den Sommermonaten in der Bodenseeregion geben.

Wir treffen uns im Schlossgarten!

Hallo zusammen, so schnell können schon wieder bald zwei Wochen vorbei sein!

Es ist so schönes Wetter, warum nicht also ein Freiluftfunk-Treffen?

Wir treffen uns also am Donnerstag, den 21. Juli bereits um 19:00 Uhr und nicht im Gewerbehof, sondern an einem Plätzchen im Karlsruher Schlossgarten.

Für, für einige alkoholfreie Getränke aus dem Entropia und für Freifunk wird gesorgt :-)

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen! * Alle Angaben ohne Gewähr, Position kann geringfügig abweichen.

Unser Forum ist gestartet!

Bei einem Workshop zum Thema Öffentlichkeitsarbeit auf der ersten FFBW:Con haben viele Communities von ihren guten Erfahrungen mit einem lokalen Forum berichtet. Um diese Idee aufzugreifen, haben sich die Communities in Karlsruhe und Ortenau zusammengetan. Und jetzt ist es soweit: Seit letztem Sonntag (12.06.16) ist das gemeinsame Forum unter https://forum.ortenau.freifunk.net erreichbar.

Damit haben wir eine Möglichkeit geschaffen, um zum einen die Kommunikation unter aktiven Freifunkern zu erleichtern und zum anderen auch Neueinsteigern einen einfachen Zugang zu bieten.

Wir wünschen uns, dass das Forum wächst und vielen Interessierten einen Anlaufpunkt bietet. Technische und organisatorische Fragen sollen hier in Zukunft schnell und unkompliziert beantwortet werden und auch für Diskussionen über unsere aktuellen Projekte ist hier Platz. Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich für Anfragen und Absprachen an die Mailingliste unter freifunk-ka@lists.entropia.de zu wenden, durch das Freifunk-Forum gibt es nun aber auch eine weitere Möglichkeit zum unkomplizierten Austausch.

Wir hoffen, dass euch das Forum gefällt und freuen uns auf eure Beiträge!

Freifunk auf der Gulaschprogrammiernacht 2016

GPN 2016 im ZKM Karlsruhe

Am letzten Wochenende fand von Donnerstag (26.5.) bis Sonntag (29.5.) zum 15. Mal die Gulaschprogrammiernacht (GPN) in Karlsruhe statt – natürlich auch mit Freifunk. Die Veranstaltung wurde vom Entropia e.V. organisiert und fand wie immer in den Räumlichkeiten des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) und der Hochschule für Gestaltung (HfG) statt. Am Samstag wurden außerdem im Rahmen der GPN Freifunker aus ganz Baden-Württemberg und (darüber hinaus) zur FFBW:Con eingeladen. Neben dem Veranstaltungsnetz versorgte ab Freitag auch Freifunk die Besucher mit Internet. Es gab Vorträge und Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen wie Flüchtlingshilfe oder Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Workshops für Einsteiger, die mit einem eigenen Freifunk-Router direkt loslegen wollten. Am Tisch des Freifunks Karlsruhe gab es einen regen Austausch und wir haben uns besonders gefreut, dass auch viele andere Freifunk-Communities zu Besuch kamen. Router auf dem Freifunk-Tisch

Natürlich ist Freifunk nicht das einzige, was man – neben dem namensgebenden Gulasch - auf der GPN erleben konnte: Ob einen Kochkurs für Marmelade, „In 4 Monaten zur eigenen Zeitmaschine“ oder einen Vortrag über Selbstständigkeit in der IT-Branche – neben den Kernthemen Hard-/Softwareentwicklung, Datensicherheit und Netzpolitik ist auch immer noch Zeit für ein wenig exotischere Angebote. Auch spannend für die Infrastruktur einer solchen Veranstaltung war zum Beispiel diese manuelle Vermittlungsstelle, die Gespräche über alte Feldtelefone der Bundeswehr miteinander verbinden konnte:

Vermittlungsstelle Feldtelefon

Ein Höhepunkt im netzpolitischen Bereich der FFBW:Con war sicherlich der Vortrag der bekannten Freifunkerin Monic Meisel aus Berlin, die über das Thema „Freifunk als Menschenrecht“ sprach und hierbei noch einmal die Bedeutung eines freien Internetzugangs für alle betonte. (Hier geht es zur Aufzeichnung des Vortrags.)

Vortrag "Freifunk als Menschenrecht"

Falls ihr die Gulaschprogrammiernacht dieses Jahr verpasst habt, schaut doch nächstes Jahr einmal vorbei. Die nächste GPN findet vom 25. bis 28. Mai 2017, also über Christi Himmelfahrt statt.

Gulasch Programmiernacht 2016, wir sind dabei!

Es ist fast schon Tradition: Vom Do., 26 Mai bis So., 29 Mai präsentiert der Entropia e.V. / CCC Karlsruhe in den Räumen von HfG und ZKM Karlsruhe die legendäre Gulaschprogrammiernacht. Auf dem viertägigen Kongress gibt es viel zu sehen, staunen, hören und mitzumachen. Und das Beste daran ist, wir sind auch mit dabei.

Wenn Du neu bei Freifunk bist, bereits einen Router einrichten möchtest oder einfach nur mehr über das Projekt erfahren willst, komm’ einfach an unserem Tisch vorbei und sprich uns an!

Als erfahrener Freifunker, haben wir auch viel für Dich zu bieten. Zum Beispiel findet am Freitag den 27. Mai unser Antennenbau Workshop statt. Im Workshop werden wir die Cantenna nachbauen. Bitte bringe eine geeignete Dose mit - alle anderen Bauteile stehen für bis zu 20 Personen bereit. Im anschließenden Feldversuch vergleichen wir die gebauten Antennen. Wer andere Antennenarten basteln möchte ist ebenfalls herzlich willkommen. Der Workshop findet am Freitag ab 14:30 Uhr statt.

Weiterhin findet am Samstag die FFBW:con statt. Ein Treffen für die Freifunker aus Baden-Württemberg und Umgebung statt. Dabei laden wir zu Workshops und Diskusionsrunden über folgende vier Themenschwerpunkte ein:

  • Soziale Aspekte - Wie geht man auf interessierte Leute zu und wie wirbt man für Freifunk?

  • Interne Vernetzung - Wie können sich Freifunker aus verschiedenen Communitites in Baden-Württemberg und Umgebung besser vernetzen?

  • Administrative Themen - Alles zum Thema betreiben und administrieren der Infrastruktur.

  • Flüchtlingsthematik - Stellt eure Projekte vor und gebt anderen Communities Tipps und Hilfestellung zu diesem Thema.

Den genauen Fahrplan für die FFBW:con findet ihr mit im Fahrplan der GPN16.

Wir sehen uns auf der GPN16.

TECHNIK: Firmware Version 0.2.70 veröffentlicht

Es gibt neues aus der Firmware Bäckerei: Wir haben die nächste Version unserer stabilen Firmware veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung gleich vorweg. Der TP-Link 841n v10 wird endlich von uns unterstützt.

Das unserer Firmware zugrundeliegenden Gluon-Framework wurde vor etwa 2 Wochen in der Version v2016.1 veröffentlicht. Nach einer Beta-Phase basiert jetzt auch unsere stabile Firmware auf dieser Version.

Die markanteste Änderung die euch sicher ins Auge fällt, ist die neue Übersichtsseite zum eigenen Router. Wer sich die Seite anschauen möchte, findet hier die Seite des Freifunk Routers im Entropia. Folgende Hardware wird jetzt außerdem unterstützt:

  • Buffalo
    • WZR-HP-G300NH
  • D-Link
    • DIR-505 (A1)
  • TP-Link
    • CPE210/220/510/520 v1.1
    • TL-WA901N/ND v1
    • TL-WR710N v2
    • TL-WR801N/ND v1, v2
    • TL-WR841N/ND v10
    • TL-WR843N/ND v1
    • TL-WR940N v1, v2, v3
    • TL-WR941ND v6
    • TL-WR1043N/ND v3
  • Ubiquiti
    • airGateway
    • airRouter
    • UniFi AP Outdoor+
  • Western Digital
    • My Net N600
    • My Net N750

Alle weitern Änderungen findet ihr auf der Seite von Gluon.

Zusätzlich wird jetzt nur noch ein VPN-Tunnel aufgebaut, um so unsere Server etwas zu entlasten.

Das Automatische Update ist bereits im Gange und unsere Firmware Seite wurde aktualisiert.

Danke, dass ihr freifunkt und viel Spaß mit der neuen Firmware wünscht euch eure Firmware Bäckerei.

UPDATE: Achtung beim Kauf neuer Freifunk-Router

UPDATE: Wegen einer neuen Regulierung in den USA sperren Router-Hersteller fremde Firmware über die Update-Funktion aus. Davon ist auch Freifunk betroffen.

Entgegen der ursprünglichen Meldung, dass Fremdfirmware generell ausgeschlossen würde und so unter anderem das Aufspielen der Freifunk-Firmware nicht mehr möglich wäre, stellt TP-Link nun klar: “In neuen FW-Versionen wird lediglich die Länderauswahl für WLAN-Einstellungen entfernt. Keine weiteren Veränderungen. “ 0 Das Einspielen alternativer Firmware soll weiterhin möglich sein 1. Wie die Umsetzung im Detail aussieht ist noch nicht klar und bleibt abzuwarten 2.

Klarstellungen:

Zitat:

STATEMENT zur heise Meldung vom 18.02.2016, 07:57 Uhr
Als Reaktion auf die neue Funkregulierung der EU und von Nordamerika bringt TP-LINK Produkte mit länderspezifischer Firmware auf den Markt. Die länderspezifische Firmware ist gesetzeskonform mit den jeweils vorherrschenden Funkrichtlinien. So sind bei der Firmware für den deutschen Markt die hierzulande erlaubten Sendeleistungen und WLAN-Frequenzen ab sofort voreingestellt. Unsere Firmware-Versionen basieren weiterhin auf offenem Quellcode. Auch die Hardware bleibt unverändert. TP-LINK übernimmt keine Garantie für Geräte mit alternativer Firmware.

Auch weiterhin sind alle Freifunk-Interessenten herzlich eingeladen, auch ausserhalb unseres Treffens im Entropia vorbeizuschauen und sich beim Installieren der Firmware helfen zu lassen. Wir freuen uns auf euch.

Achtung beim Kauf neuer Freifunk-Router

Wegen einer neuen Regulierung in den USA sperren Router-Hersteller fremde Firmware über die Update-Funktion aus. Davon ist auch Freifunk betroffen.

Wie heise.de berichtet, muss der Router-Hersteller TP-Link ab sofort die Installation von Fremdfirmware über die Update-Funktion verhindern. Sofern nicht schon geschehen, werden andere Hersteller bald nachziehen. Schuld ist eine neue Regelung der FCC in den USA. Eine ähnliche EU-Vorschrift existiert ebenfalls und soll noch dieses Jahr in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Unsere Freifunk Firmware stellt so eine Fremdfirmware da. Obwohl die Installation über das Webinterface nicht mehr funktioniert, kann die Firmware nach wie vor per TFTP über die serielle Schnittstelle installiert werden. Hierzu ist leider noch etwas Aufwand nötig. Wir arbeiten bereits daran, das Einspielen unserer Firmware wieder zu vereinfachen.

Bis dahin sind alle Freifunk-Interessenten herzlich eingeladen, auch ausserhalb unseres Treffens im Entropia vorbeizuschauen und sich beim Installieren der Firmware helfen zu lassen. Wir freuen uns auf euch.

Bitte beachtet das Update zu diesem Post vom 26.02.2016.

Eine neue Webseite für den Freifunk in Karlsruhe

Eine neue Webseite für den Freifunk in Karlsruhe

Der Freifunk Karlsruhe hat eine neue Webseite. Vieles wird dir bekannt vorkommen, vieles ist aber auch neu. Neben den statischen Informationen wird es ab jetzt auch einen Blog geben, den wir regelmäßig pflegen wollen.

Wir hoffen, die neue Webseite findet Anklang. Wenn es Fragen gibt oder ihr Anmerkungen habt, was wir noch verbessern können, schreibt uns einfach.

Und nun viel Spaß auf der neuen Freifunk Webseite.

RSS-Feed abonnieren

Nächstes Treffen

??? ab 19:30 Uhr im ZKM.

Statistik

In Kürze gibt es hier Statistiken aus dem FFKA-Netz. So lange findest du alle Statistiken hier